Digitale und sexualisierte Gewalt nimmt zu und betrifft vor allem Frauen. Neben bekannten Fällen ist von einem großen Dunkelfeld auszugehen, während neue technische Entwicklungen wie Deepfakes zusätzliche Tatmöglichkeiten schaffen. Der Schleswig-Holsteinische Landtag stellt sich klar an die Seite der Betroffenen und verfolgt das Ziel, Prävention zu stärken, den Schutz zu verbessern und die Strafverfolgung konsequent auszubauen. Dabei wird sowohl Gewalt im digitalen Raum als auch die Verlagerung aus dem analogen in den digitalen Bereich berücksichtigt.
Die CDU-geführte Landesregierung hat bereits wichtige Maßnahmen ergriffen, etwa verbindliche Präventionskonzepte an Schulen, gezielte Fortbildungen für Fachkräfte sowie den Ausbau von Polizei und Justiz im Bereich digitaler Gewalt. Mit weiteren Maßnahmen wie technischen Unterstützungsangeboten für Betroffene, besserer Datenerfassung und verstärkter Aufklärung wird dieser Weg konsequent fortgesetzt.
Gleichzeitig braucht es klare gesetzliche Regelungen auf Bundesebene, um Schutzlücken zu schließen und Betroffenen wirksame Rechte zu geben. Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, dass digitale Gewalt wirksam bekämpft wird, Täter konsequent verfolgt werden und der Schutz der Opfer weiter gestärkt wird.

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