Die Ausbreitung invasiver Arten wie Nutria, Waschbär und Marderhund stellt Schleswig-Holstein vor wachsende Herausforderungen. Besonders die Nutria gefährdet durch ihre Wühltätigkeit Deiche, Uferböschungen und wasserwirtschaftliche Anlagen. Dadurch entstehen nicht nur erhebliche Schäden, sondern auch Risiken für den Küsten- und Hochwasserschutz sowie hohe Folgekosten für die Instandsetzung.
Um dem entgegenzuwirken, stellt das Land erstmals gezielt Haushaltsmittel zur Verfügung, um die Bestandsregulierung zu stärken. Diese Mittel sollen langfristig eingesetzt werden, um die Jägerschaft bei der Reduzierung der Populationen zu unterstützen und geeignete Maßnahmen wie den Einsatz von Fallen auszubauen. Ziel ist es, die Bejagung effektiver zu gestalten und so einen wichtigen Beitrag zur Gefahrenabwehr und zum Schutz der Infrastruktur zu leisten.
Gemeinsam mit der Jägerschaft sollen die Maßnahmen weiterentwickelt und besser koordiniert werden. Eine konsequente Bestandsreduktion und eine enge Abstimmung aller Beteiligten sind entscheidend, um invasive Arten wirksam einzudämmen und Schleswig-Holsteins Küsten und Gewässer nachhaltig zu schützen. Damit setzt die CDU-geführte Landesregierung ein weiteres Vorhaben aus dem CDU Landtagswahlprogramm um.

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