Zu den Hochrechnungen (19.27 Uhr) der Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erklärt der Landesvorsitzende der CDU Schleswig-Holstein, Daniel Günther:
"Die CDU hat in Berlin leider ihr Wahlziel verfehlt, stärkste Kraft zu bleiben. Stefan Evers hat nach dem Verzicht von Kai Wegner in einer schwierigen Situation Verantwortung übernommen und ohne Amtsbonus ein respektables Ergebnis erzielt. Jetzt ist es wichtig, dass die CDU das Gespräch mit SPD und Grünen sucht. Berlin darf nicht der Linkspartei überlassen werden.
Das Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern ist denkbar knapp ausgefallen. Manuela Schwesig ist eine beeindruckende Aufholjagd gelungen, zu der ich ihr gratuliere. Sie hat den Wahlkampf stark auf ihre Person zugeschnitten und offenkundig viele Stimmen bei der SPD gebündelt. Die Zuspitzung auf das Duell zwischen SPD und AfD hat den Wahlkampf geprägt. In diesem Zweikampf ist die CDU in Mecklenburg-Vorpommern nahezu aufgerieben worden.
Bei beiden Wahlen haben damit Parteien an den extremen politischen Rändern die meisten Stimmen erhalten. Alle demokratischen Kräfte müssen sich ihrer Verantwortung für diese Entwicklung stellen. Wir als CDU tun das. Für uns in Schleswig-Holstein heißt das: Wir gehen weiter unseren Schleswig-Holstein-Weg und bleiben verlässlich, ehrlich und klar."
Verantwortlich:
Antonia Grage

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